16. August2010
Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde, werte FussballerInnen,
am 21. August 2010 findet der VI. AFFI-Cup statt. Dazu möchten Euch die Antifaschistische Fussball-Faninitiative und das AJZ Chemnitz sehr herzlich einladen.
Stattfinden wird der Cup dieses Jahr auf der Westkampfbahn (Sportplatz des VfB Fortuna) auf dem KaĂźberg, Harthweg 5, 09116 Chemnitz).

*Essentials*
Das Turnier der Antifaschistischen Fussball-Faninitiative findet dieses Jahr zum 6. mal statt. Es wird um Pokale und um einen Wanderpokal gespielt. Dieser ist schon der zweite, da EL-ite die ersten drei Jahre gewann und ihn dadurch behielt. Vorläufer des AFFI-Cups waren Turniere auf der Küchwaldwiese und im Park der Opfer des Faschismus im Rahmen von Kein-Mensch-Ist-Illegal-Festen. Vorläufer ist aber auch AFFI Berlin, eine 1990 in der besetzten Mainzer Straße gegründete Initiative, die durch Umzug eines Aktivisten nach Chemnitz Anstoss für die Wiederbelebung antifaschistischer Fussballturniere hier war.
Beim Turnier soll es fair und spielerisch zu gehen, das war in den letzten Jahren auch fast immer der Fall. Wir wollen weitgehend auf Schieris verzichten, jedoch steigt der Ehrgeiz je mehr es auf das Finale zu geht. Wenn es bei „heißen“ Spielen Schieris geben soll, müsst Ihr mithelfen. Bitte versucht im Vorfeld in Eurem Team eine/n SchiedsrichterIn zu finden, das vermeidet Stress am Tag. Dabei nervt der Ehrgeiz, der sich in den letzten Jahren vor allem bei reinen MännerMannschaften zeigte. Wir würden uns daher außerordentlich freuen, wenn möglichst viele als gemischte Teams antreten. Zuletzt wäre es noch super, wenn Ihr auf „Profispieler“ verzichtet (und Profi fängt hier spätestens bei der Kreisliga an;), da wir sonst unsere eigenen Kontakte auffrischen müssen.
Eines hingegen sollte klar sein: Rassistische, sexistische, homophobe oder nationalistische Äußerungen haben beim AFFI-Cup nichts verloren. Sollte dies trotzdem der Fall sein, wird das entsprechende Team sofort vom Turnier ausgeschlossen.
Liebe GrĂĽĂźe, wie sehen uns auf dem Platz.
Weitere Infos findet Ihr unter www.ajz-chemnitz.de und unter www.unitedcolours.blogsport.de.
13. August2010
Am 12. August 2010 startete der Wettbewerb um den Sächsischen Integrationspreis 2010. Er wird erstmalig gemeinsam vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und dem Sächsischen Ausländerbeauftragten getragen.
Unter dem Motto “Gemeinsamkeit in Vielfalt” können sich Vereine, Verbände, Initiativen und Privatpersonen mit aktuellen Projekten aus den Jahren 2009 und 2010 bewerben. Ausgelobt sind Einzelpreise ĂĽber insgesamt 6.000 Euro. Gefragt sind Ideen, mit denen es in der Praxis gelingt, die Achtung vor dem Anderen zu fördern und ein vielfältiges gemeinsames Leben zu gestalten – mit Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund.
“Integration wird in Sachsen alltäglich gelebt – bunt, vielfältig und zu unser aller Nutzen. Wir wollen mit unserem gemeinsamen Integrationspreis die besten Initiativen wĂĽrdigen. Unser Freistaat profitiert, wenn wir noch mehr Menschen gewinnen können, sich fĂĽr diese Gemeinsamkeit in Vielfalt zu engagieren.”, so Prof. Martin Gillo bei der Auslobung.
Einsendeschluss ist der 30. September 2010.
Die prämierten Projekte werden am 12. November 2010 im Sächsischen Landtag unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler ausgezeichnet.
Bewerbungsunterlagen und ausfĂĽhrliche Informationen finden Sie unter
www.offenes-sachsen.de in der Rubrik Aktuelles oder
www.soziales.sachsen.de/integrationspreis.html.
6. Juli2010
Hiermit möchte ich auf folgende Veranstaltung hinweisen:
dialogintegration – Eine Veranstaltungsreihe des Ausländerrat Dresden e.V.
Es passierte in aller Öffentlichkeit. Schlimmer noch, im geschützten Rahmen eines Justizgebäudes. Und das ist das eigentlich Tragische an diesem Fall: Polizei und Justiz haben sich bis dahin vorbildlich um den Schutz der Würde und der Rechte von Marwa El-Sherbini gekümmert, doch ausgerechnet während der daraus folgenden Gerichtsverhandlung versagt der Schutz ihres Lebens.
Sicherheitstechnisch wurde reagiert: In sächsischen Gerichten sind verstärkte Personen- und Gepäckkontrollen vorgesehen. Notrufsysteme sollen ausgebaut, eine mobile Einsatzgruppe eingesetzt und Justizwachtmeister mit Pfefferspray ausgerüstet werden. «Wir wollen die Einrichtungen aber nicht zu Festungen ausbauen», sagte Sachsens Justizminister Jürgen Martens Anfang des Jahres.
Wir wollen am kommenden Mittwoch mit dem Dresdner Oberstaatsanwalt Christian Avenarius darüber diskutieren, wie dieser Fall nicht nur den sicherheitspolitischen, sondern auch den juristischen Umgang mit rassistisch motivierten Taten verändert hat. Und wir stellen uns weitere Fragen: Aus welchem Umfeld heraus können solche Taten geschehen? Haben sie die Kraft, gesellschaftliches Denken und Einstellungen gerade gegenüber Migrantinnen und Migranten verändern zu können?
Veranstaltungsdaten:
7. Juli 2010, 19:00 Uhr
Internationales Begegnungszentrum Dresden
Heinrich-Zille-Str. 6, 01219 Dresden
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20. Mai2010

In 70 Ländern der Welt sind nichtheterosexuelle Lebens- und Liebesformen noch immer gesetzlich verboten, in einigen Ländern werden geichgeschlechtliche sexuelle Handlungen mit der Todesstrafe verfolgt.
Aus diesem Grund rief der Lesben- und Schwulenbverband Deutschlands (LSVD) dazu auf am 17. Mai 2010 auf dem Dresdner Theaterplatz Luftballons gegen Trans- und Homophobie in den Abendhimmel steigen zu lassen und so ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz aller zu setzen. Dieser Tag wurde bewusst gewählt, da vor zwanzig Jahren Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde.
Queere Menschen sind auch heute noch, trotz der Scheinliberalität mit der Präsenz von schwulen Politikern wie Westerwelle, von Beust und Wowereit und Gesetzen zur Antidiskriminierung und der Möglichkeit zur Verpartnerung tagtäglichen Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt.
Out of the closets and into the streets!