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	<title>Freya Maria Klinger &#187; Antifa</title>
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	<description>So schön kann Zukunft sein</description>
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		<title>Tausendfache Personalienfeststellung bei friedlicher Anti-Nazi-Demo am 5. März hat Nachspiel</title>
		<link>http://freya-klinger.de/2012/04/tausendfache-personalienfeststellung-bei-friedlicher-anti-nazi-demo-am-5-marz-hat-nachspiel/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei friedlichem Protest gegen den Neonaziaufmarsch am 5. März in Chemnitz wurden fast 1500 Personen namentlich erfasst. Zur Antwort des Innenministers auf mehrere Kleine Anfragen zum Polizeieinsatz am 5. März 2012 in Chemnitz (Drucksachen: 5/8580; 5/8581; 5/8671 und 5/8672) erklärt die Chemnitzer Landtagsabgeordnete der LINKEN, Freya-Maria Klinger: Nach den erfolgreichen Mobilisierungen und friedlichen Protesten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei friedlichem Protest gegen den Neonaziaufmarsch am 5. März in Chemnitz wurden fast 1500 Personen namentlich erfasst. Zur Antwort des Innenministers auf mehrere Kleine Anfragen zum Polizeieinsatz am 5. März 2012 in Chemnitz (Drucksachen: <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=8580&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=2">5/8580</a>; <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=8581&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=2">5/8581</a>; <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=8671&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=2">5/8671</a> und <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=8672&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=2">5/8672</a>) erklärt die Chemnitzer Landtagsabgeordnete der LINKEN, Freya-Maria Klinger:</p>
<p>Nach den erfolgreichen Mobilisierungen und friedlichen Protesten von 5000 Menschen  gegen den Naziaufmarsch am 5. März in Chemnitz schien vieles anders und besser als noch ein Jahr zuvor, als das öffentliche Entsetzen über den Einsatz der Polizei und die Unterdrückung demokratischen Protests groß war. Mehrere Kleine Anfragen von mir, die jetzt vom sächsischen Innenminister beantwortet wurden, belegen allerdings das Gegenteil:</p>
<p>Von insgesamt 1481 Menschen, die ein Recht darauf haben, sich frei und selbstbestimmt zu versammeln, ohne deswegen vom Staat erfasst und gespeichert zu werden, wurden die Personalien festgestellt (Drs.: 5/8671 Frage 2). Im Gegenzug kam es zu gerade einmal 4 Gewahrsamnahmen bzw. vorläufigen Festnahmen (5/8671 Frage 3) und nur zu 8 Straftaten von Seiten der Gegendemonstranten. Während der zahlreichen angemeldeten Gegendemonstrationen kam es zu keinerlei Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit (5/8581 Frage 3).</p>
<p>2500 Polizistinnen und Polizisten aus neun Bundesländern und der Bundespolizei waren im Einsatz und errichteten unter anderem 1530 Meter Absperrungen durch Gitter.</p>
<p>Das was Innenminister Ulbig als Deeskalationskonzept feiert, ist in Wirklichkeit eine neue Qualität von Reglementierung und Kontrolle und zutiefst von einem falschen Verständnis vom Grundrecht auf Versammlungsfreiheit geprägt. Einen gesamten Stadtteil mit technischen Sperren einen halben Tag lang abzuriegeln ist auch in Sachsen ein Novum und greift massiv in die Grundrechte mehrerer tausend Bewohner/innen des Chemnitzer Reitbahnviertels ein.</p>
<p>Fünf festinstallierte große Kameras auf Chemnitzer Dächern und drei Polizeihubschrauber über der Stadt schaffen, auch wenn sie „nur“ für Übersichtsaufnahmen verwendet werden, ein Klima von Überwachung, Kontrolle und Einschüchterung. Mit dem am heutigen Tage in den parlamentarischen Geschäftsgang eingebrachten Antrag meiner Fraktion zu dem überproportionalen Einsatz von Polizeikräften am 5. März 2012 werden wir diesen Umgang mit friedlichen Demonstrationen weiter hinterfragen und thematisieren. </p>
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		<title>Nach Erfolg vor Gericht: Deeskalationskonzept am 05. März in die Tat umsetzen!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 13:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bündnis Chemnitz Nazifrei hat gegen den Auflagenbescheid der Stadt Chemnitz zur Demonstration am 5. März, 16°° ab Hauptbahnhof geklagt. Wie bereits im Auswertungsbericht des Bündnisses Chemnitz Nazifrei zu den kontinuierlichen Rechtsverletzungen der letzten Jahre ausführlich dargestellt, ist die Polizei nicht in der Lage dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gerecht zu werden. Um alles auf ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bündnis Chemnitz Nazifrei hat gegen den Auflagenbescheid der Stadt Chemnitz zur Demonstration am 5. März, 16°° ab Hauptbahnhof geklagt. </p>
<p>Wie bereits im <a href="http://chemnitz-nazifrei.de/2012/02/29/maerzerlebnisse/">Auswertungsbericht</a> des Bündnisses Chemnitz Nazifrei zu den kontinuierlichen Rechtsverletzungen der letzten Jahre ausführlich dargestellt, ist die Polizei nicht in der Lage dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gerecht zu werden. Um alles auf ihre Sicht der Gefahrenabwehr abzustellen, diktiert die Polizeidirektion der Versammlungsbehörde scheinbar beliebig Auflagen um friedliche Versammlungen ihren polizeitaktischen Erfordernissen anzupassen.<br />
Nicht nur aus der Sicht des Bündnisses sind die Verfügungen des Ordnungsamtes grob rechtswidrig und schränken die Versammlungsfreiheit der Menschen, die sich am Montag den Nazis entgegenstellen wollen, massiv ein. Dieser Auffassung folgte nun auch das Verwaltungsgericht in Teilen. (konkret siehe hierzu die aktuelle Berichterstattung auf <a href="http://chemnitz-nazifrei.de/2012/03/04/auflagen-fur-antinazi-demo-rechtswidrig/">chemnitz-nazifrei.de</a>)</p>
<p>Das Gericht bestärkt das Bündnis in seiner Kritik, dass keinerlei Gefahrenprognose angeführt wird, aber dennoch Auflagen erlassen werden. Zum Hintergrund: Um dem hohen Stellenwert des Versammlungsrechts gerecht zu werden, darf die Versammlungsfreiheit nur beschränkt werden, wenn die Versammlungsbehörde konkrete Anhaltspunkte dafür hat, dass von der betreffenden Demonstration konkrete Gefahren für die Öffentlichkeit ausgehen. Solche Gefahren sind aus Sicht des Bündnisses nicht gegeben und werden auch nicht im Bescheid ausgeführt. </p>
<p>Unter dieser Maßgabe fordere ich die Stadt Chemnitz und die Polizeidirektion auf, ihrem verfassungsrechtlichen Auftrag gerecht zu werden und am 05. März allen friedlichen Demonstrant*innen uneingeschränkt ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu ermöglichen und niemanden aufgrund seines/ ihres Protestes anlässlich eines Naziaufmarsches zu kriminalisieren.<br />
Herrn Reißmann fordere ich auf sein angekündigtes Versprechen eines umfassenden Deeskalationskonzepts auch in die Tat umzusetzen.</p>
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		<title>Polizeieinsatz am 05. März 2011 war unverhältnismäßig und verfassungswidrig &#8211; Konsequenzen für dieses Jahr daraus ziehen</title>
		<link>http://freya-klinger.de/2012/02/polizeieinsatz-am-05-marz-2011-war-unverhaltnismasig-und-verfassungswidrig-konsequenzen-fur-dieses-jahr-daraus-ziehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 12:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Vormittag wurde der Bericht „MÄRZERLEBNISSE &#8211; Zwischenbericht zum Demonstrationsgeschehen am 5. März 2011 in Chemnitz“ vorgestellt. Dieser kommt zu eindeutigen Schlussfolgerungen: Der Einsatz der Polizei am 05. März 2011 war in großen Teilen unverhältnismäßig und verfassungswidrig. Insbesondere die durch staatliches Handeln geschaffene räumliche Situation am 5. März 2011 ist rechtlich als sehr bedenklich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Vormittag wurde der Bericht <a href="http://chemnitz-nazifrei.de/2012/02/29/maerzerlebnisse/">„MÄRZERLEBNISSE &#8211; Zwischenbericht zum Demonstrationsgeschehen am 5. März 2011 in Chemnitz“</a> vorgestellt. Dieser kommt zu eindeutigen Schlussfolgerungen: Der Einsatz der Polizei am 05. März 2011 war in großen Teilen unverhältnismäßig und verfassungswidrig. Insbesondere die durch staatliches Handeln geschaffene räumliche Situation am 5. März 2011 ist rechtlich als sehr bedenklich zu bewerten und hat dazu beigetragen, dass es zu Grundrechtsverletzungen und Eskalation gekommen ist.<br />
 <br />
Dass der Polizeieinsatz unverhältnismäßig war, geht so auch schon aus meine kleinen Anfragen Drs. 5/6032 , Drs. 5/6032, 5/6030 und 5/6031 (siehe dazu auch meinen damaligen <a href="http://freya-klinger.de/2011/07/chemnitzer-polizei-versetzungsgefahrdet-%E2%80%9Epolizei-und-grundrechte%E2%80%9C-5-setzen/">blog-Eintrag</a>) hervor.<br />
 <br />
Die vorgelegten Hintergrundinformationen zur Planung und Durchführung des Polizeieinsatzes am 05. März 2011 in Chemnitz belegen und unterstreichen auch, dass die Datensammelwut der sächsischen Polizei beliebig und massiv in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingriff und die Fähigkeit polizeilicher Führungskräfte, besonnen und sensibel Grundrechtsbeschränkungen gegen Sicherheitserfordernisse abzuwägen, mangelhaft war.<br />
 <br />
Nun steht der 05. März wieder an. Der Chemnitzer Polizeipräsident Uwe Reißmann hat sich am Wochenende in der Freien Presse Chemnitz dazu geäußert. Seine Aussagen kann man auf folgendes herunter brechen: es gibt die gute, friedliche Stadtveranstaltung, die böse Naziminderheit und alle anderen sind potenzielle Störer. Die klassische Einteilung der vergangenen Jahre in zu gewährleistender Nazi-Demo, daneben stehender Trauerveranstaltung und unter strenger Polizeiaufsicht stehenden anderen Versammlungen bleibt bestehen. Außerdem soll wiederum ein großes Augenmerk auf die Beweissicherung gelegt werden.<br />
 <br />
Ich fordere daher Herrn Ulbig als obersten Dienstherren der Sächsischen Polizei und Herrn Reißmann sowie alle verantwortlichen Akteure auf, sich dafür einzusetzen, dass – ebenso wie in Dresden in diesem Jahr – auf ein Konzept der Deeskalation gesetzt wird und das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für alle gleichermaßen Anwendung findet. Menschen, die sich Nazis entgegenstellen wollen, dürfen nicht von vornherein als Störer eingeteilt und kriminalisiert werden. Das ist gerade angesichts der rassistischen Morde durch die NSU-Gruppe und der Rolle, die Chemnitz dabei zukommt, der falsche Weg. </p>
<p> </p>
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		<title>Expertenanhörung bestätigt: Limbach-Oberfrohna ist „Angst- und Drohzone“ </title>
		<link>http://freya-klinger.de/2012/02/expertenanhorung-bestatigt-limbach-oberfrohna-ist-%e2%80%9eangst-und-drohzone%e2%80%9c%c2%a0/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 22:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute fand im Landtagsinnenausschusses eine Sachverständigenanhörung zum Antrag der LINKEN „Maßnahmen der Staatsregierung zur Unterbindung fortwährender Gewalthandlungen der extremen Rechten in der Stadt Limbach-Oberfrohna“ (Drucksache 5/5871) statt.   Die Sachverständigen haben weitgehend mit ihren Expertisen die Stoßrichtung unseres Antrags unterstützt. Es ist deutlich geworden, dass die Stadt Limbach-Oberfrohna ein gravierendes Problem mit Gewalttaten durch Neonazis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand im Landtagsinnenausschusses eine Sachverständigenanhörung zum Antrag der LINKEN „Maßnahmen der Staatsregierung zur Unterbindung fortwährender Gewalthandlungen der extremen Rechten in der Stadt Limbach-Oberfrohna“ (<a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=5871&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=1">Drucksache 5/5871</a>) statt.  </p>
<p>Die Sachverständigen haben weitgehend mit ihren Expertisen die Stoßrichtung unseres Antrags unterstützt. Es ist deutlich geworden, dass die Stadt Limbach-Oberfrohna ein gravierendes Problem mit Gewalttaten durch Neonazis hat. Sachverständige wie Jens Paßlack vom Kulturbüro Sachsen sprachen von der Existenz einer „Angst- und Drohzone“, der Journalist Michael Kraske von einer „dominanten rechten Subkultur“, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hajo Funke von „Zuständen ähnlich wie in Mittweida zu Zeiten von Sturm 34“. Die mangelnde Unterstützung vor Ort für die Opfer rechter Gewalt schilderte Andre Löscher von der Opferberatung RAA und sprach von einer „teilweisen Umkehr des Täter-Opfer-Verhältnisses“ durch Verantwortliche der Stadt. Wie diese Sachverständigen hob auch der ehemalige Jugendrichter Jörn Wunderlich hervor, dass die Stadt das Problem lange Zeit geleugnet habe und zugleich mit ungeeigneten Mitteln versucht habe, seiner Herr zu werden.<span id="more-1591"></span></p>
<p>Es ist unverständlich, dass die CDU als Sachverständige ausgerechnet zwei Personen geladen hatte, die als Teil des Problems in der Stadt bezeichnet werden müssen. Während beim Präventionsbeauftragten Limbach-Oberfrohnas, Dietrich Oberschelp, wenigstens Ansätze zu einer realitätsnahen Umorientierung auszumachen waren, zeigte sich Polizeipräsident Uwe Reißmann als kritikresistent und lernunwillig. Spätestens bei seiner Person wird deutlich, dass ein Eingreifen der Staatsregierung unverzichtbar ist.</p>
<p> Wir sehen uns nach der heutigen Anhörung in unserer Position bestätigt, dass die kommunalen Behörden Limbach-Oberfrohnas mit der alleinigen Bewältigung der massiven Probleme durch Neonazis aus der Stadt und ihrem Umland überfordert sind. Hier sehen wir die Staatsregierung in der Pflicht, entsprechende umfassende und koordinierte Hilfestellung zu leisten. Innenminister Ulbig ist vor allem im Hinblick auf seine Pläne zur Polizereform mit massivem Stellenabbau gefordert. Die weitere Ausdünnung der Polizei in der Region ist widersinnig und muss gestoppt werden. Die zuständige Polizeiführung der Region ist mit der komplexen Problemlage offenbar überfordert. </p>
<p>Den Bericht des MDR Sachsenspiegel zur Anhörung gibt es <a href="http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video38828_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html">hier</a></p>
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		<title>5. März 2012 Chemnitz &#8211; Naziaufmarsch blockieren!</title>
		<link>http://freya-klinger.de/2012/02/5-marz-2012-chemnitz-naziaufmarsch-blockieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitere Infos zum 5. März 2012 >>> HIER]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://freya-klinger.de/2012/02/5-marz-2012-chemnitz-naziaufmarsch-blockieren/angrybannerquer/" rel="attachment wp-att-1578"><img src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/angrybannerquer.png" alt="" title="angrybannerquer" width="593" height="235" class="alignleft size-full wp-image-1578" /></a></p>
<p>Weitere Infos zum 5. März 2012 >>> <a href="http://angry.blogsport.de">HIER</a></p>
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		<title>Warum ich das Sächsische Versammlungsgesetz (wiederholt) abgelehnt habe</title>
		<link>http://freya-klinger.de/2012/01/warum-ich-das-sachsische-versammlungsgesetz-wiederholt-abgelehnt-habe/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz / BürgerInnenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Erklärung zu meinem Abstimmungsverhalten anlässlich der Beratung des Sächsischen Versammlungsgesetzes heute: Sehr geehrter Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren, ich habe den Gesetzentwurf aus folgenden Gründen abgelehnt: Wenn es schon ein eigenständiges sächsisches Versammlungsgesetz gibt, dann hätte die Staatsregierung wenigstens die Expertise und den Mut aufbringen sollen, auch wirklich ein neues Gesetz zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erklärung zu meinem Abstimmungsverhalten anlässlich der Beratung des <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=6390&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=1">Sächsischen Versammlungsgesetzes</a> heute: </p>
<p>Sehr geehrter Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren,<br />
ich habe den Gesetzentwurf aus folgenden Gründen abgelehnt:</p>
<p>Wenn es schon ein eigenständiges sächsisches Versammlungsgesetz gibt, dann hätte die Staatsregierung wenigstens die Expertise und den Mut aufbringen sollen, auch wirklich ein neues Gesetz zu erarbeiten.<br />
Ein Versammlungsgesetz, dass endlich die grundlegende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zum Versammlungsrecht zusammenfasst und die Demokratieangst der 50er Jahre überwindet statt sie zu zementieren.<br />
Wenn denn schon das hohe Gut des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit überhaupt durch ein Gesetz eingeschränkt werden muss, dann brauchen wir ein Versammlungsrecht, das nicht vordergründig ein Gefahrenabwehrrecht ist, sondern ein Grundrechtsgewährleitstungsrecht.<span id="more-1563"></span></p>
<p>Auch die kleinen kosmetischen Eingriffe  seitens der Koalition können nicht darüber hinwegtäuschen das das jetzt beschlossene SächsVersG eher ein Versammlungsverhinderungsgesetz ist.<br />
Sonst hätte die Koalition nicht am Schutzgut der öffentlichen Ordnung als Auffangtatbestand festhalten dürfen.<br />
Sonst wäre die in §3 eingefügte Kooperationspflicht für Versammlungsbehörden mit der untrennbar damit verbundenen Schutzaufgabe und Unterstützungsfunktion der Behörden ggü. der Versammlung ergänzt worden.<br />
Sonst hätte die Staastregierung das Uniformverbot nicht durch ein kaum objektiv bestimmbares Einschüchterungsverbot ergänzen dürfen.</p>
<p>Die spezifisch sächsische Sichtweise der Staatsregierung auf die demokratische Selbstorganisation der Menschen im Freistaat Sachsen bleibt vom Wunsch geprägt, von oben kontrollieren und reglementieren zu können.<br />
Demokratische Teilhabe soll nur in einem kleinen, wohl-abgegrenzten Korridor ermöglicht werden.<br />
Dieses Gesetz ist damit Ausdruck einer gewissen Angst vor freier, selbstbestimmter Meinungsäußerung.<br />
Diese Haltung spiegelt sich auch jenseits der Gesetzgebung, nämlich in der versammlungsrechtlichen Praxis der Versammlungsbehörden und der Polizei wieder. Immer wieder zeigt sich, dass Versammlungsbehörden und Polizei nicht in der Lage sind echte, auf den Einzelfall bezogene Grundrechtsabwägungen zwischen konkurrierenden Schutzgütern vorzunehmen. Auch dazu gibt ihnen das SächsVersG keine geeigneten Instrumente an die Hand.<br />
Allzu oft stehen die Interessen von Verwaltung, Kommunalpolitik im Vordergrund.<br />
Allzu oft wird eine einfache Freund-Feind-Unterscheidung seitens der Polizei ausschlaggebend.<br />
Gefahrenprognosen im Vorfeld von Demonstrationen sind oft mangelhaft, gefüllt von unzulässigen Verallgemeinerungen oder wüsten Gefahrenkonstruktionen die jeder reellen Grundlage entbehren.</p>
<p>Meine Damen und Herren, die Koalition zeigt auch mit diesem Gesetz, dass sie kein Interesse daran hat diesen „sächsischen“ Umgang mit Demokratie zu verändern.</p>
<p>Deshalb habe ich den Gesetzentwurf abgelehnt.  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reaktion auf &#8220;Aktion Linkstrend Stoppen&#8221;</title>
		<link>http://freya-klinger.de/2012/01/reaktion-auf-aktion-linkstrend-stoppen/</link>
		<comments>http://freya-klinger.de/2012/01/reaktion-auf-aktion-linkstrend-stoppen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 20:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts des bevorstehenden 13. Februar in Dresden ist eine Webseite wie www.als-sachsen.de ein Schock. Ganz abgesehen davon, dass die dort aufgeführten Grundsätze &#8211; wie &#8220;Gefahr der schleichenden Islamisierung entschieden entgegentreten!&#8221; &#8211; selbst für den selbsternannten konservativen Teil der CDU äußerst befremdlich wirken, schließe ich aus der Aufzählung der sogenannten &#8220;Partner-Links&#8221; darauf, dass es hier nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des bevorstehenden 13. Februar in Dresden ist eine Webseite wie <a href="http://als-sachsen.de/">www.als-sachsen.de</a> ein Schock. Ganz abgesehen davon, dass die dort aufgeführten Grundsätze &#8211; wie &#8220;Gefahr der schleichenden Islamisierung entschieden entgegentreten!&#8221; &#8211; selbst für den selbsternannten konservativen Teil der CDU äußerst befremdlich wirken, schließe ich aus der Aufzählung der sogenannten &#8220;Partner-Links&#8221; darauf, dass es hier nicht um Konservatismus sondern schlicht um üblen Rechtspopulismus geht.</p>
<p>Das zeigt etwa der Link auf die &#8220;Junge Freiheit&#8221;, die als zentrales Sprachrohr der Neuen Rechten sowie als Medium mit Scharnier-Funktion zwischen Konservatismus und Nazi-Ideologoen gilt.</p>
<p>Noch befremdlicher ist der Link auf den islamophoben Weblog Politically Incorrect, der das fremdenfeindliche und speziell antiislamische Weltbild des modernen europäischen Rechtspopulismus in deutlichster Form darstellt, ja darüber hinaus zu Gewalt aufruft. Denn nicht nur die Meldungen, insbesondere die Kommentare sind an Deutlichkeit kaum zu überbieten. Ein Kommentar fordert etwa, kriminelle junge Deutsch-Türken nicht etwa in einem geordneten juristischen Prozess zu verurteilen, sondern schlicht &#8220;an die Wand [zu] stellen &#8211; fertig&#8221; (<a href="http://www.pi-news.net/2011/06/nach-zivilcourage-turken-verprugeln-17-jahrigen/#comments">Kommentar 42</a>)</p>
<p>Vielleicht kann mir Herr Kretschmar mal erklären, was diese Organisation innerhalb der sächsischen CDU zu bedeuten hat. Mich würde da auch interessieren, wieso der CDU-Fraktionschef Steffen Flath offenbar zu den Unterstützern zählt. (&#8220;Mir ist es recht, dass es diese Aktion gibt. Es geht um innerparteiliche Meinungsfreiheit. Nicht um Spaltung.&#8221; bekundete der sächsische CDU-Frontmann Flath gegenüber BILD.)</p>
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		<title>Zur Regierungserklärung des Innenministers zum Nationalsozialistischen Untergrund</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gab Innenminister Ulbig, auf Druck der Fraktionen Der LINKEN, eine Regierungserklärung zum Thema: &#8220;Informationen der Staatsregierung des Inneren zum Sachstand zum Nationalsozialistischen Untergrund&#8221;. Er zählte noch einmal die bekannten Fakten auf, die, wie in den letzten Tagen bereits vielfältig berichtet wurde, mehr als dürftig sind. Und er stellte nochmals klar: „Der sächsische Verfassungsschutz hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gab Innenminister Ulbig, auf Druck der Fraktionen Der LINKEN, eine Regierungserklärung zum Thema: &#8220;Informationen der Staatsregierung des Inneren zum Sachstand zum Nationalsozialistischen Untergrund&#8221;. Er zählte noch einmal die bekannten Fakten auf, die, wie in den letzten Tagen bereits vielfältig berichtet wurde, mehr als dürftig sind. Und er stellte nochmals klar: „Der sächsische Verfassungsschutz hatte zu keiner Zeitpunkt Kenntnis über den Aufenthaltsort der Flüchtigen“ Er ging in seiner Rede auch auf den Vorwurf ein, dass die Staatsregierung auf dem rechten Auge blind sei und dementierte: „Dagegen verwahre ich mich.&#8221; Die sächsische Staatsregierung geht „gegen jede Form des Extremismus“ vor.</p>
<p>Ulbig verwies auf Repression, benannte die Ergebnisse der Soko Rex, die seit 1991eingesetzt wird und erwähnte den Staatsschutz &#8211; was  dieser allerdings erreicht hat, ist wohl nicht nur mir unklar. Mir liegen keine Erkenntnisse vor, dass bspw. der Chemnitzer Staatsschutz etwas gegen die Taten des NSU vorgegangen wäre &#8211; dabei war Chemnitz Aufenthaltsort und Schwerpunkt, was die Mittelbeschaffung des Trios anging. Im Gegenteil, ich erlebe das Agieren des Staatsschutz nur dann, wenn es darum geht, antifaschistisches Engagement zu kriminalisieren, wie es z.B. auch anlässlich des 05. März diesen Jahres wieder geschehen ist.</p>
<p>Der Innenminister führte auch (eine) präventive Maßnahme(n) an und nannte das Programm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ dass es seit 2005 gibt. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass dieses (Förder-)Programm ohne die damalige Regierungsbeteiligung der SPD wahrscheinlich nicht zustande gekommen wäre. </p>
<p>Ulbig musste eingestehen, „was immer durch Sicherheitsbehörden getan wurde, es war nicht ausreichend, nicht erfolgreich“ um im nächsten Atemzug zu erklären: „Wir werden auch zukünftig nicht auf die Arbeit des Verfassungsschutz verzichten können“ &#8211; da bleibt mir tatsächlich nichts anderes übrig als zu fragen: Warum? Hatte er nicht selber wenige Minuten vorher eingestehen müssen, dass der Verfassungsschutz in keiner Weise diesen Terror von Rechts verhindert hat? Warum sich das mit einer neuen Struktur der Sicherheitsbehörden &#8211; wie sie derzeit diskutiert wird &#8211; ändern sollte, konnte er nicht sagen. Er hat wohl die Grundlagen der Multiplikation nicht verstanden: In der Rechnung 16 Landesämter für Verfassungsschutz mal null Informationen bleibt das Ergebnis eben trotzdem leider: null. </p>
<p>Dass die Ursachen für die Morde, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, auch in der s.g. Mitte der (sächsischen) Bevölkerung verbreitet sind, hat Ulbig verpasst anzusprechen.<br />
Statt dessen wird der „Extremismus“ heruntergebetet.</p>
<p>Dass das nicht hilft, die existierenden Probleme zu bekämpfen haben CDU und Co. immer noch nicht begriffen. So führte André Hahn in <a href="http://www.linksfraktionsachsen.de/index.php?section=news&#038;cmd=details&#038;newsid=1756&#038;teaserId=6">seinem Beitrag</a> aus: „Für manche ist es offenbar wichtiger die Mär von Rechts- und Linksrextremisten aufrecht zu erhalten, als die tatasächlichen Gegener der Demokratie zu benennen zu bekämpfen. Und es ist dann nur konsequent die Forderung nach der Abschaffung der s.g. Extremismusklausel zu erneuern, denn diese entspricht dem selben Prinzip, nach dem auch die Sicherheitsbehörden denken und handeln.<br />
Die Fraktion die LINKE hat mit verschiednen parlamentarischen Initiativen versucht darauf hinzuwirken, undemokratsiches und menschenfeindliches Denken und Handeln im Freistaat zu bennen und dem zu begegnen (bspw. <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4750&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=1">„Konsequenzen der Staatsregierung aus aktuellen Studien zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rassismus und anderen Einstellungsmustern der extremen Rechten“</a> oder <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=4749&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=1">„Umgang mit Opfern rechter Gewalt in Sachsen seit 1990“</a>)</p>
<p>Es gab nach der Regierungserklärung einen <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=7535&#038;dok_art=Drs&#038;leg_per=5&#038;pos_dok=1">gemeinsamen Entschliessungsantrag</a> der Fraktionen CDU, LINKE, SPD, FDP und Grüne, der im Wortlaut dem gleicht, der gestern bereits im Bundestag beschlossen wurde. Ich habe dem Antrag im Plenum zugestimmt, auch wenn ich mich bei der Entscheidung in der Fraktion enthalten habe. Der Grund ist, dass im Antragstext eben wieder auf den Extremismusbegriff abgestellt wird (Antragspunkt II: „Dem Extremismus muss entschieden entgegengetreten werden.“), erst in den letzten Abschnitten werden die tatsächlichen Probleme: Frendenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus benannt. Der gemeinsame Antrag ist aber auch eine symbolische Handlung, eine Geste, der ich mich an dieser Stelle im Plenum des Sächsischen Landtages nicht verschliessen wollte. Ich möchte aber deutlich machen, dass ich  im Zweifelsfall nicht für eine Symbolik, den Preis des Extremismus zahlen will. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dieser spätestens im Februar 2012 wieder auf Gegnerinnen und Gegner von Nazis und deren Aktivitäten angewandt.</p>
<p>Die <a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/tagesordnungen_protokolle_des_plenums/index.aspx">ganze Debatte</a> kann man sich auf der Seite des Landtages ansehen.</p>
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		<title>Demo am 26.11.2011: &#8220;Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 17:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangen Freitag haben viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer auch mit der Unterstützung antifaschistisch Engagierter aus anderen Teilen Sachsens gegen die Eröffnung des NPD-Schulungszentrum in der Markersdorferstr. 40 demonstriert. Dabei reiht sich die Eröffnung dieses &#8220;Nationalen Zentrums&#8221; in Chemnitz in eine ganze Reihe von Aktivitäten der Nazi-Szene ein. Wie nach und nach bekannt wird, wären auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangen Freitag haben viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer auch mit der Unterstützung antifaschistisch Engagierter aus anderen Teilen Sachsens gegen die Eröffnung des NPD-Schulungszentrum in der Markersdorferstr. 40 demonstriert.</p>
<p>Dabei reiht sich die Eröffnung dieses &#8220;Nationalen Zentrums&#8221; in Chemnitz in eine ganze Reihe von Aktivitäten der Nazi-Szene ein. Wie nach und nach bekannt wird, wären auch die Morde des „Nationalsozialistischen Untergrund“ ohne sächsische Unterstützung so nicht möglich gewesen. Strukturen, wie den Thüringer Heimatschutz &#8211; also der Organisation, der das Mördertrio der „Zwickauer Zelle“ angehörte – gibt es auch hier: das &#8220;Freie Netz&#8221;. Es entstand Anfang 2007 als scheinbar loser Zusammenschluss mehrerer Kameradschaften in der Region zwischen Leipzig, Chemnitz und Jena. Schnell wurde jedoch klar, dass feste Absprachen und dauerhafte Strukturen den Zusammenhang bestimmen. Ebenso wie der “Thüringer Heimatschutz hat das “Freie Netz” das Ziel, lose Kameradschaften zu organisieren und dann geschlossen und gemeinsam zu handeln. Das erst kürzlich <a href="http://gamma.noblogs.org/fn-leaks">veröffentlichte interne Forum der 21 “Kameradschaftsführer” des FN</a> belegt dies eindeutig.</p>
<p>Am kommenden Samstag, dem 26. November, planen die Jungen Nationaldemokraten (JN) eine Veranstaltung mit dem Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffmann (Begründer der “Wehrsportgruppe Hoffmann”, die mit dem “Oktoberfest-Attentat” in Verbindung gebracht wird) im Nazizentrum Odermannstraße 8 in Leipzig-Lindenau durchführen. Die JN dient dabei als Tarnorganisation des “Freien Netzes” und führt nicht zum ersten Mal eine Vernstaltung mit einem Rechtterroristen durch.</p>
<p>Anlässlich dessen wird es eine Demo unter dem Motto: &#8220;Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!&#8221; geben. Ich rufe auf, daran teilzunehmen. Treffpunkt: Sa., 26.11., 15.30 Uhr, Leipzig, Naturkundemuseum<br />
(am Cityring). </p>
<p>Den Aufruf gibt es <a href="http://www.fenceoff.org/?page_id=1350">hier</a>, mehr Infos zur Kampagne gegen das Nazi-Zentrum in Leipzig unter: <a href="http://www.fenceoff.org/">fenceoff.org</a></p>
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		<title>NAZI-ZENTRUM IN CHEMNITZ-MARKERSDORF DICHTMACHEN!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 12:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Freitag soll in der Markersdorfer Straße 40 in Chemnitz ein Nazi-Zentrum eröffnet werden mit einem Vortrag von Olaf Rose (NPD). In nächster Zeit soll in dieser Räumlichkeit auch ein Büro des neuen Bundesvorsitzenden der NPD Holger Apfel seinen Platz finden. Das Haus wurde vor etwa einem Jahr durch den Nazi Yves Rahmel gekauft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://freya-klinger.de/2011/11/nazi-zentrum-in-chemnitz-markersdorf-dichtmachen/sticker-4/" rel="attachment wp-att-1496"><img src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/sticker3.jpg" alt="" title="sticker" width="150" height="213" class="alignright size-full wp-image-1496" /></a></p>
<p>Am kommenden Freitag soll in der Markersdorfer Straße 40 in Chemnitz ein Nazi-Zentrum eröffnet werden mit einem Vortrag von Olaf Rose (NPD). In nächster Zeit soll in dieser Räumlichkeit auch ein Büro des neuen Bundesvorsitzenden der NPD Holger Apfel seinen Platz finden. Das Haus wurde vor etwa einem Jahr durch den Nazi Yves Rahmel gekauft. Rahmel ist Besitzer des Neonazi-Label PC Records, dass u.a. das Fest der Völker in Thüringen finanziert und die sogenannte Schulhof-CD produzierte, auf der nahmenhafte Nazi-Bands gastierten. Bereits im Sommer fanden erste Treffen von Chemnitzern im Haus statt, die vorrangig aus dem Freien Netz/CFC-Hooligan-Umfeld bekannt sind. Es wurde auch immer wieder bei Bauarbeiten Nazis aus anderen Regionen gesehen.</p>
<p>Um den Druck auf die Nazi zu erhöhen und sie merken zu lassen, dass sie nicht unbehelligt in ihrem neuen Zentrum sitzen können, planen wir eine Kundgebung direkt vor dem Zentrum durchzuführen.</p>
<p><strong>Kommt daher zahlreich am 18.11 um 17:00 nach Chemnitz vor die Markersdorfer Straße 40 um den Nazis Druck zu machen! </strong><br />
Weitere Informationen werden unter <a href="http://aak.blogsport.de/">aak.blogsport.de</a> veröffentlicht.</p>
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