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Soziales

Save Me Kampagne Chemnitz – Werde Patin / Werde Pate!

14. Mai2013

Mach mit und unterstütze die Save Me Kampagne. Paten und Patinnen machen öffentlich, dass sie eine andere Flüchtlingspolitik befürworten. Die Patenschaft kann ideell oder auch praktisch sein. Wir suchen nach engagierten Patinnen und Paten, die Flüchtlinge in Chemnitz unterstützen wollen.

Welche Aufgaben/Chancen gibt es bei einer Patenschaft?
Mögliche Tätigkeitsfelder sind:

• praktische Unterstützung von Flüchtlingen aus der ganzen Welt
• Bildungspatenschaften für Erwachsene und Kinder
• Unterstützung bei der Wohnungssuche
• Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
• AnsprechpartnerIn für Alltagsfragen sein
• Mitarbeit in der Kampagne
• Organisatorische Mitwirkung im Kampagnentreffen
• Öffentlichkeitsarbeit z.B. an Infoständen
• Organisation von Veranstaltungen

Ziel ist, dass alle Flüchtlinge sich wohlfühlen und in der Gesellschaft aufgenommen werden. Ob und in welchem Umfang du aktiv wirst, entscheidest du selbst.

Was kostet mich die Patenschaft?
Du musst als Patin/Pate nichts zahlen.
Wohnen die Flüchtlinge dann bei mir?
Nein. Für die Unterbringung sind der Staat und  die Kommunen zuständig. Du kannst die Flüchtlinge jedoch bei der Suche nach einer Wohnung unterstützen.
Welche Unterstützung bekomme ich bei meiner Patenschaft von der SAVE ME Kampagne?
Wir lassen Dich als Patin/Pate nicht alleine. Sobald die Aufnahme der Flüchtlinge konkret wird, setzen wir uns rechtzeitig mit Dir in Verbindung, vermitteln dir gern ein „Patenkind“ und stehen Dir dann mit unseren Partnerorganisationen mit Rat und Tat zur Seite.
Wie lange “muss” ich mich dann um den Flüchtling kümmern?
Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung, wie lange, auf welche Weise und wie intensiv Du Deine Patenschaft ausfüllen möchtest.

KONTAKT SAVE ME GRUPPE CHEMNITZ:
E-Mail: save-me-chemnitz@gmx.de
Regelmäßiges Treffen jeden 3. Mittwoch im Monat, 17.00 Uhr im Rothaus • Lohstraße 2 • 09111 Chemnitz

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Debatte zur Thematik Crystal im Sächsischen Landtag

14. März2013

Anlässlich von Anträgen von Bündnis 90/ Die Grünen (Crystal – Sofortprogramm zur Stärkung der ambulanten Suchtberatung in Sachsen) und der Fraktion DieLINKE im Sächischen Landtag (Das sächsische Suchthilfesystem überprüfen – auf das Drogenphänomen “Crystal” (Metamphetamin) umgehend reagieren!) fand im März-Plenum eine Debatte zum Drogenphänomen Crystal und der daraus resultierenden Veränderungsbedarfe des Sächsischen Suchthilfesystems statt. Hier dokumentiere ich meine Rede dazu. Das Planarprotokoll (als pdf) der Gesamten Debatte kann hier nachgelesen werden bzw. ist auch eine Video-Aufzeichnung des Tagesordnungspunktes hier abrufbar.

“Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Drogen und Süchte gibt es, seit es Menschen gibt.
Und immer wieder suchen sich die Menschen Rauschmittel die zu ihrem Lebensgefühl, ihren Lebensumständen und dem aktuellen Zeitgeist passen. Die gar nicht so neue Droge Crystal- die weltweit auf dem Weg ist, zur Droge Nummer 1 zu werden – ist ein Rauschmittel das perfekt in unsere Zeit passt: Methamphetamin sorgt dafür das die KonsumentInnen wach, selbstbewusst und  lange leistungsfähig werden, sie fühlen sich ungeheuer stark und gut.

Im Gegenzug dazu werden Müdigkeit, Schmerz und Hungergefühl unterdrückt. Vordergründig hilft Crystal so über gewisse Zeit und in geringen Mengen dauerhaftem Leistungsdruck in Schule, Uni oder Betrieb standhalten zu können, mitzuhalten oder andere sogar überflügeln zu können.

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Zur Verleihung des sächsichen Integrationspreises: In Sachen Integrationspolitik ist noch Luft nach oben

30. November2012

Die Fraktion DIE LINKE gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern des 3. Sächsischen Integrationspreises und ermutigt die Staatsregierung, ihre Initiative künftig zu erweitern und auch realpolitisch noch mehr für Asylsuchende zu tun.

Die diesjährige Preisverleihung steht unter dem Motto „Migranten für Sachsen, Sachsen für Migranten“ und so ist es sehr berechtigt, dass auch Mehrdad Mohammadi vom Förderverein Jugend-, Kultur- und Sozialzentrum Aue e.V. geehrt wird. Der in Aue lebende Iraner engagiert sich im Netzwerk für Demokratie und Toleranz und lebt vor, was wirkliche Integration ist.

Die Verleihung des Sächsischen Integrationspreises ist eine gute Sache. Mit dem Preis wird die Arbeit von Migrationsvereinen und -projekten gewürdigt und unterstützt. Allerdings wäre es auch an der Zeit, dem eher symbolischen Akt der Preisverleihung ganz reale politische Aktivitäten folgen zu lassen, die vor allem auch den Initiativen helfen, die sich an Asylsuchende wenden. Beim Thema Integration drohen Asylsuchende hierzulande aus dem Blickfeld zu geraten, agiert die Staatsregierung zu oft als passiver Beobachter. Daran ändert sich auch nichts, wenn Migrantinnen und Migranten, die bereits ein dauerhaftes Bleiberecht und/oder eine gesicherte Perspektive haben, vermehrte Aufmerksamkeit erfahren.

Im Bereich Migrationspolitik hat Sachsen noch große Reserven. So gibt es kaum Fortschritte bei der dezentralen Unterbringung, nach wie vor lebt das Gros der Asylsuchenden in Gemeinschaftsunterkünften. Auch die Lockerung der Residenzpflicht bringt kaum Erleichterung und ist nur für etwa 15 Prozent der Betroffenen real anwendbar. Die Lebenswirklichkeit vieler Asylsuchender und langjährig Geduldeter in Sachsen sieht de facto so aus: Isolation und Enge, menschenunwürdige Unterbringung und kein Anspruch auf Integrationsleistungen, wie z.B. Sprachkurse.

So jedenfalls kann Integration nicht gelingen. Deshalb fordern wir die Staatsregierung auf, sich der Unzulänglichkeiten aktiv anzunehmen, ihre Migrationspolitik zu modernisieren und sie den Menschen gerecht(er) zu machen.

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“Existenz- und Teilhabesicherung – Mindestsicherung oder Grundeinkommen?”

8. Mai2012

Diskussionsrunde mit Ronald Blaschke, Autor und Publizist

Im Zusammenhang mit dem Entwurf der Sozialpolitischen Leitlinien der LINKEN Sachsen wird sowohl über die Höhen der sozialen Transfers, die eine Existenz als auch die gesellschaftliche Teilhabe sichern sollen, diskutiert. Ebenso stehen die Vor- und Nachteile einer Mindestsicherung bzw. eines Grundeinkommens in der Debatte.
In 3 Foren (Chemnitz, Dresden, Leipzig) besteht für alle Intessierten die Möglichkeit, fundierte Sachkenntnisse zu den Themen zu erwerben sowie gemeinsam offene Fragen zu erörtern.

Ihr seid herzlich zur Diskussion eingeladen!

Freitag, 11.Mai 2012
18.00 Uhr, Rothaus, Lohstraße 2, Chemnitz

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