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	<title>Freya Maria Klinger</title>
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	<description>So schön kann Zukunft sein</description>
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		<title>Zur faktischen Abschaffung des Rechtes auf Asyl vor 20 Jahren</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 15:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Sonntag, den 26.Mai, jährt sich die Einführung des sogenannten Asylkompromisses zum 20. Mal.   &#8220;Diese Grundgesetzänderung durch die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP mit Zustimmung der SPD-Opposition stellte eine faktische Abschaffung des Rechtes auf Asyl dar&#8221;, so Freya-Maria Klinker, MdL und Mitglied des Landesvorstandes der sächsischen LINKEN. &#8220;Seitdem genießen politisch Verfolgte nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am kommenden Sonntag, den 26.Mai, jährt sich die Einführung des  sogenannten Asylkompromisses zum 20. Mal.   &#8220;Diese Grundgesetzänderung durch die Regierungskoalition aus CDU, CSU  und FDP mit Zustimmung der SPD-Opposition stellte eine faktische  Abschaffung des Rechtes auf Asyl dar&#8221;, so Freya-Maria Klinker, MdL und  Mitglied des Landesvorstandes der sächsischen LINKEN.</strong></p>
<p>&#8220;Seitdem genießen politisch Verfolgte nur noch dann Asyl, wenn sie  entweder nicht aus einem sogenannten „sicheren Herkunftsstaat“ kommen  &#8211;  welche das sind, wird per Bundesgesetz definiert  &#8211; oder über einen  „sicheren Drittstaat“ einreisen. Deutschland ist als europäisches  Binnenland allerdings von „sicheren Drittstaaten“ eingeschlossen, was  dazu führt, dass nur noch die Möglichkeit der Einreise mit dem Schiff  oder dem Flugzeug bleibt. Doch auch dafür hat man in der neuen  Asylgesetzgebung für Abhilfe gesorgt: Mit der Einführung des  soganneten Flughafenverfahrens. Dieses ermöglicht rechtsstaatlich  bedenkliche Schnellverfahren und somit beschleunigte Abschiebungen.<br />
1993  wurde auch das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) eingeführt, dass  Asylsuchende zu Menschen dritter Klasse degradiert, da es erstmals  Personengruppen definierte, die im Falle der Hilfebedürftigkeit keine  Leistungen der Sozialhilfe zur Sicherung des Lebensunterhalts erhalten,  sondern nur erheblich geringere Leistungen. Und diese Hilfebedürftigkeit  wird durch Arbeitsverbote regelrecht geschaffen.</p>
<p>All diese  Regelungen dienen der Abschreckung, denn leider gelten Flüchtlinge im  gesellschaftlichen Mainstream eher als potenzielle Gefahr für die Innere  Sicherheit oder als Belastung der Sozialsysteme, denn als Menschen, die  Schutz vor Verfolgung suchen.</p>
<p>Dem Asylkompromiss voraus gegangen  waren die pogromartigen Ausschreitungen von Hoyerswerda und  Rostock-Lichtenhagen, die Morde von Mölln. Es folgten die tödlichen  Brandanschläge von Solingen und anderen Orten. Die Täter waren nicht nur  überzeugte Neonazis. Rückendeckung bekamen sie aus der Mitte der  Gesellschaft und der (verfassungs-)gebenden Mehrheit der Politik. Heute  ist das Grundrecht auf Asyl bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und das  Asylbewerberleistungsgesetz vom Bundesverfassungsgericht als  verfassungswidrig eingestuft worden. Dennoch kommen immer noch   Flüchtlinge nach Deutschland. Und viele setzen sich gegen unmenschliche  Behandlung hierzulande zur Wehr.</p>
<p>Die LINKE. Sachsen unterstützt  die antirassistischen Proteste anlässlich des 20. Jahrestages der  Einführung der faktischen Abschaffung des Asylrechtes.<br />
Wir  solidarisieren uns mit den  Forderungen der Flüchtlingsproteste nach  Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes und der Residenzpflicht.  Wir setzen uns auf Bundesebene für die vollständige Wiederherstellung  des Grundrechts auf Asyl nach Art. 16 GG alt „Politisch Verfolgte  genießen Asylrecht“ und die Gleichbehandlung aller Flüchtlinge ein. Wir  verwehren uns dagegen, bestimmte Menschengruppen, die hier Schutz vor  Diskriminierung suchen,  von vornherein unter den Generalverdacht des  sogenannten Asylmissbrauchs zu stellen. Weil die heutige Asyldiskussion  in weiten Teilen an die Debatten vor 20 Jahren erinnern, konstatieren  wir: Rassismus ist leider Alltag und muss deshalb jeden Tag bekämpft  werden.&#8221;</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Save Me Kampagne Chemnitz &#8211; Werde Patin / Werde Pate!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 14:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Mach mit und unterstütze die Save Me Kampagne. Paten und Patinnen machen öffentlich, dass sie eine andere Flüchtlingspolitik befürworten. Die Patenschaft kann ideell oder auch praktisch sein. Wir suchen nach engagierten Patinnen und Paten, die Flüchtlinge in Chemnitz unterstützen wollen. Welche Aufgaben/Chancen gibt es bei einer Patenschaft? Mögliche Tätigkeitsfelder sind: • praktische Unterstützung von Flüchtlingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mach mit und unterstütze die Save Me Kampagne. Paten und Patinnen machen öffentlich, dass sie eine andere Flüchtlingspolitik befürworten. Die Patenschaft kann ideell oder auch praktisch sein. Wir suchen nach engagierten Patinnen und Paten, die Flüchtlinge in Chemnitz unterstützen wollen.</strong></p>
<p>Welche Aufgaben/Chancen gibt es bei einer Patenschaft?<br />
Mögliche Tätigkeitsfelder sind:</p>
<p>• praktische Unterstützung von Flüchtlingen aus der ganzen Welt<br />
• Bildungspatenschaften für Erwachsene und Kinder<br />
• Unterstützung bei der Wohnungssuche<br />
• Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz<br />
• AnsprechpartnerIn für Alltagsfragen sein<br />
• Mitarbeit in der Kampagne<br />
• Organisatorische Mitwirkung im Kampagnentreffen<br />
• Öffentlichkeitsarbeit z.B. an Infoständen<br />
• Organisation von Veranstaltungen</p>
<p>Ziel ist, dass alle Flüchtlinge sich wohlfühlen und in der Gesellschaft aufgenommen werden. Ob und in welchem Umfang du aktiv wirst, entscheidest du selbst.</p>
<p><strong>Was kostet mich die Patenschaft?</strong><br />
Du musst als Patin/Pate nichts zahlen.<br />
<strong>Wohnen die Flüchtlinge dann bei mir?</strong><br />
Nein. Für die Unterbringung sind der Staat und  die Kommunen zuständig. Du kannst die Flüchtlinge jedoch bei der Suche nach einer Wohnung unterstützen.<br />
<strong>Welche Unterstützung bekomme ich bei meiner Patenschaft von der SAVE ME Kampagne?</strong><br />
Wir lassen Dich als Patin/Pate nicht alleine. Sobald die Aufnahme der Flüchtlinge konkret wird, setzen wir uns rechtzeitig mit Dir in Verbindung, vermitteln dir gern ein „Patenkind“ und stehen Dir dann mit unseren Partnerorganisationen mit Rat und Tat zur Seite.<br />
<strong>Wie lange &#8220;muss&#8221; ich mich dann um den Flüchtling kümmern?</strong><br />
Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung, wie lange, auf welche Weise und wie intensiv Du Deine Patenschaft ausfüllen möchtest.</p>
<p>KONTAKT SAVE ME GRUPPE CHEMNITZ:<br />
E-Mail: save-me-chemnitz@gmx.de<br />
Regelmäßiges Treffen jeden 3. Mittwoch im Monat, 17.00 Uhr im Rothaus • Lohstraße 2 • 09111 Chemnitz</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2146" href="http://freya-klinger.de/2013/05/save-me-kampagne-chemnitz-werde-patin-werde-pate/web/"><img class="alignleft size-full wp-image-2146" title="web" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/web.jpg" alt="" width="634" height="674" /></a></p>
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		<title>Ausstellung der &#8220;photographers in solidarity&#8221; zum „refugee protestmarch to berlin“ 2012</title>
		<link>http://freya-klinger.de/2013/04/ausstellung-der-photographers-in-solidarity-im-rothaus/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 13:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Bis zum 31.Mai 2013 zeigt das Abgeordnetenbüro Freya-Maria Klinger (MdL), der Rothaus e.V. &#38; GBM Chemnitz die Ausstellung &#8220;photographers in solidarity&#8221; im Rothaus auf der Lohstraße 2 in Chemnitz. photographers in solidarity photographers in solidarity ist eine Gruppe von engagierten Fotografen, die sich in der Tradition der Sozial- und Reportagefotografie sieht. Sie begleiteten 2012 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bis zum 31.Mai 2013 zeigt das Abgeordnetenbüro Freya-Maria Klinger (MdL), der Rothaus e.V. &amp; GBM Chemnitz die Ausstellung &#8220;photographers in solidarity&#8221; im Rothaus auf der Lohstraße 2 in Chemnitz.</em></p>
<p><strong>photographers in solidarity</strong></p>
<p>photographers in solidarity ist eine Gruppe von engagierten Fotografen, die sich in der Tradition der Sozial- und Reportagefotografie sieht.</p>
<p>Sie begleiteten 2012 die Teilnehmer des „refugee protestmarch to berlin“. Mit diesem Marsch begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland.<br />
Dabei dokumentierten die Fotografen den Protest der Flüchtlinge im Flüchtlingswohnheim während des Protestmarsches von Würzburg nach Berlin, bei den Aktionen in Berlin und den Hungerstreik der Flüchtlinge am Brandenburger Tor.<br />
Die photographers in solidarity erklären sich mit dem Flüchtlingsprotest solidarisch, denn die Flüchtlinge können und wollen das jahrelange Warten und die ihnen auferlegten Restriktionen nicht länger ertragen. Flucht ist kein Verbrechen, sondern die Ultima Ratio aus Lebensbedingungen in Ländern, in denen Krieg, Not und Verfolgung herrschen.<br />
Die Fotografen zeigen der Öffentlichkeit ein anderes Bild der Flüchtlinge &#8211; nicht das in zahlreichen Medienberichten vermittelte einer „bedrohlichen Masse“, sondern das menschliche mit ihrem Leid und ihrer Lebensfreude.</p>
<p><a href="http://www.photographers-in-solidarity.de">www.photographers-in-solidarity.de</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2121" href="http://freya-klinger.de/2013/04/ausstellung-der-photographers-in-solidarity-im-rothaus/thorsten_strasas_02/"><img class="alignleft size-full wp-image-2121" title="thorsten_strasas_02" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/thorsten_strasas_02.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><a rel="attachment wp-att-2122" href="http://freya-klinger.de/2013/04/ausstellung-der-photographers-in-solidarity-im-rothaus/thorsten_strasas_06/"><img class="alignleft size-full wp-image-2122" title="thorsten_strasas_06" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/thorsten_strasas_06.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Thorsten Strasas</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Girls&#8217; Day  2013 in der Linksfraktion</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 12:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Girls‘ Day / Mädchen-Zukunftstag 2013 in der Linksfraktion Am Girls&#8217; Day erhalten Mädchen die Möglichkeit, die konkrete Arbeit von Politikerinnen und Politikern sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag kennen zu lernen. Die Fraktion beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder &#8211; am morgigen Donnerstag, dem 25. April 2013 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2104" href="http://freya-klinger.de/2013/04/girls-day-2013-in-der-linksfraktion/_girlsday/"><img class="alignleft size-full wp-image-2104" title="_girlsday" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/girlsday.jpg" alt="" width="401" height="164" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Girls‘ Day / Mädchen-Zukunftstag 2013 in der Linksfraktion </strong><strong> </strong></p>
<p>Am Girls&#8217; Day  erhalten Mädchen die Möglichkeit, die konkrete Arbeit von Politikerinnen und  Politikern sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktion DIE  LINKE im Sächsischen Landtag kennen zu lernen. Die Fraktion beteiligt  sich auch in diesem Jahr wieder &#8211; am  morgigen Donnerstag, dem 25. April 2013 &#8211; am Mädchen-Zukunftstag. Er findet in den Räumlichkeiten der Fraktion statt.</p>
<p>Im <strong>Ablauf </strong>sind vorgesehen:</p>
<p>- <strong>9:30 Uhr, Raum A 467</strong><strong><br />
<strong>Begrüßung</strong></strong> durch MdL Heiderose Gläß,<br />
Einführung</p>
<p>- <strong>10:30 Uhr</strong><strong><br />
<strong>Rundgang durch den Landtag</strong></strong></p>
<p>- 11:30 Uhr<br />
Mittagessen</p>
<p>- <strong>12:00 Uhr</strong><strong><br />
<strong>Gesprächsbesuche</strong></strong> bei bzw. Interviews mit<br />
Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktion</p>
<p>- <strong>14:00 Uhr</strong><strong><br />
<strong>Erarbeitung von Beiträgen </strong></strong>(z. B. Pressemitteilung,<br />
Interviewniederschrift, Artikel, Bericht usw.)</p>
<p>- <strong>15:00 Uhr</strong><strong><br />
<strong>Auswertung des Tages und Verabschiedung</strong></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>“Ausländerbehörden” dicht machen! – No border, no nation!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesweiter Aufruf zu einem Aktionstag am 16. Mai 2013 Eine Initiative von Fight Racism Now!, einer Kampagne zum doppelten Jahrestag Ende Mai: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen. Post von der &#8220;Ausländerbehörde” – für Millionen hier lebende Menschen ein Horror. Denn Millionen hier le­bende Menschen werden durch deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bundesweiter Aufruf zu einem Aktionstag am 16. Mai 2013</strong><br />
<em>Eine Initiative von Fight Racism Now!, einer Kampagne zum doppelten Jahrestag Ende Mai: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen. </em></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2080" href="http://freya-klinger.de/2013/04/%e2%80%9causlanderbehorden%e2%80%9d-dicht-machen-%e2%80%93-no-border-no-nation/header/"><img class="alignleft size-full wp-image-2080" title="header" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/header.png" alt="" width="553" height="114" /></a></p>
<p>Post von der &#8220;Ausländerbehörde” – für Millionen hier lebende Menschen ein Horror. Denn Millionen hier le­bende Menschen werden durch deutsche Gesetze und Institutionen systematisch entrechtet, bevormundet, an Bildung und Arbeit gehindert, in ihrer Freizügigkeit eingeschränkt, von Freund_innen und Familie getrennt und dauerhaft in zermürbender Unsicherheit gehalten. Sie werden zu Ausländer_innen gemacht. Zehntau­sende werden zur Ausreise genötigt, mit Abschie­bung bedroht und schließlich auch abgeschoben. Die “Aus­länderbehörde” ist die Schaltzentrale staatlich organisierter Diskriminierung, eine Bürokratie, die Ohn­macht und Ver­zweiflung produziert.</p>
<p>Millionen hier lebende Menschen finden das ganz normal. Sie finden, dass sie “als Deutsche” besondere Pri­vilegien haben sollten.</p>
<p>Wir finden das nicht. Wir wollen nicht um Privilegien konkurrieren, sondern gemeinsam für eine soli­darische Ge­sellschaft kämpfen. Deshalb rufen wir bundesweit zu einem Aktionstag gegen “Ausländerbe­hörden” auf. In “Ausländerbehörden” ist institutioneller Rassismus Alltag, überall in Deutschland. Viele lokale Initiativen haben schon dagegen protestiert. Lasst uns diesmal zusammen arbeiten!</p>
<p><span id="more-2078"></span><strong>Kontext</strong><br />
Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl am 26. Mai 1993 war der Höhepunkt einer jahrelangen rassisti- schen Gewalt- und Hetzkampagne von Parteien, Medien und Öffentlichkeit. Mit der Grundgesetzänderung direkt nach der Einheit hat die deutsche Gesellschaft ihre politische Souveränität demonstriert und einen rassistischen Normalzustand festgeschrieben. Erst danach wurden Lichterketten gegen &#8220;Fremdenfeindlichkeit&#8221; aufgezogen – ausdrücklich auch, um das Ansehen Deutschlands im Ausland aufzubessern. Inzwischen gibt es in fast jeder größeren Stadt ein Bündnis für Demokratie und Toleranz – freundlich beaufsichtigt vom Bundesinnenministerium. Doch das staatliche System der Kontrolle und Ausgrenzung wird nirgendwo grundsätzlich in Frage gestellt.</p>
<p><strong>Willkür nach Plan</strong><br />
Eine Hauptaufgabe der &#8220;Ausländerbehörde&#8221; ist die Vergabe und der Entzug von Aufenthaltstiteln, und die Überprüfung der damit verbundenen Auflagen und Beschränkungen. Dabei arbeitet die Behörde grundsätzlich unter der Prämisse, Antragsteller_innen ein Fehlverhalten oder Versäumnis nachzuweisen. Strafen drohen schon, wenn Betroffene ihrer &#8220;Mitwirkungspflicht&#8221; nicht nachkommen. Wann das der Fall ist, entscheiden Sachbearbeiter_innen im Rahmen ihres Ermessensspielraums. Für Millionen Betroffene heißt das: sie müssen dauerhaft und bei jedem Anliegen erneut auf die Gnade deutscher Bürokrat_innen hoffen. Auch die Dis- kriminierung nach Recht und Gesetz unterliegt individuellen Launen und rassistischen Konjunkturen der öffentlichen Meinung.<br />
Nur wenige Fälle rassistischer Behördenarbeit schaffen es in die Medien – etwa wenn in Deutschland aufge- wachsene Schüler_innen in &#8220;Herkunftsländer&#8221; abgeschoben werden, die ihnen komplett fremd sind. Oder wenn Todkranke in Länder abgeschoben werden, in denen ihre medizinische Versorgung unmöglich ist. Die Dokumentation &#8220;Abschiebung im Morgengrauen&#8221; zeigt etwas von dieser alltäglichen Brutalität. Blanke Willkür ist auch die Praxis der &#8220;Kettenduldung&#8221;, die Menschen über Jahre und Jahrzehnte jeden sicheren Aufenthaltsstatus verweigert. Oft beginnen Schikanen überraschend, oft auch als klare Einschüchterungsversuche, etwa gegen politisch aktive Geflüchtete wie Miloud Lahmar Cherif. Mehr regionale Beispiele und Informationen findet ihr z.B. über die Homepages der Flüchtlingsräte, bei The Voice oder der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen.</p>
<p><strong>Solidarität muss praktisch werden&#8230;</strong><br />
Der Aktionstag am 16. Mai soll diesen rassistischen Normalzustand sichtbar machen, skandalisieren und wenn möglich unterbrechen. Er soll allen, die zur Ausländerbehörde müssen, Solidarität demonstrieren. Der Aktionstag ist ein symbolischer Eingriff, aber er kann auch Anlass sein, sich über den Tag hinaus zu organisieren. Welche Aktionsformen angemessen sind, hängt von der Situation und den Kräfteverhältnissen vor Ort ab. Die Macht der Ausländerbehörde stellt uns vor ein Dilemma: Viele Menschen sind auf Bewilligungen und Stempel angewiesen, und haben teils lange auf einen Termin gewartet. Doch der Normalbetrieb der Behörde bedeutet auch, dass Menschen weiter gegängelt, bedroht und verunsichert werden. In der Vergangenheit gab es oft viel Zuspruch für offensive Protestformen. Die Chancen dafür stehen am besten, wenn sich linke Gruppen und zu Ausländer_innen gestempelte Menschen schon im Vorfeld absprechen. Offizielle Kundgebungen müssen vorab bei der zuständigen Versammlungsbehörde angemeldet werden. Aber lasst euch von zweifelhaften Auflagen und Verbotsversuchen nicht abschrecken! Und es gibt ja noch viele andere Protestformen, eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, die Klient_innen der &#8220;Ausländerbehörde&#8221; zu informieren, worum es bei eurer Aktion geht. Dazu bereiten wir einen mehr- sprachigen Flyer vor. Man kann vorab in der Stadt Flugblätter verteilen, in Schule und Uni Diskussionen anzetteln, einen Filmabend organisieren, antirassistische Gruppen oder Geflüchtete für Diskussionsveranstaltungen einladen, Pressearbeit machen, alternative Kommunikationswege nutzen, und so weiter&#8230;</p>
<p><strong>Fight Racism Now!</strong><br />
&#8220;Ausländerbehörden&#8221; gehören zu einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz, nationalen Privilegien und globaler Ausbeutung beruht. Deshalb kritisieren wir auch diese Gesellschaftsordnung als Ganze. Steigt ein, wenn ihr mit unserem Kampagnenaufruf etwas anfangen könnt, und lasst uns zusammen bis zur Bundestagswahl im September gegen staatlichen und alltäglichen Rassismus fighten! Vom 11.-18. Mai läuft die antirassistische Aktionswoche von Rassismus tötet!. Am 22. Mai fahren wir zur Bleiberechts-Demo von Jugendliche ohne Grenzen, die parallel zur Innenministerkonferenz in Hannover stattfindet. Für den 25. Mai mobilisieren wir bundesweit zur zentralen Demo von Fight Racism Now! nach Berlin. Wir würden uns freuen, euch dort zu sehen. Am Vorabend der Demo gibt&#8217;s ein antirassistisches Vernetzungstreffen, zu dem ihr herzlich eingeladen seid. Ebenfalls am 25. Mai wird in Solingen demonstriert, unter dem Motto &#8220;Das Problem heißt Rassismus&#8221;. Für den 31. Mai rufen wir mit zur Aktion &#8220;Blockupy Deportation Airport&#8221; am Frankfurter Flughafen auf.</p>
<p><a href="http://www.fightracismnow.net">www.fightracismnow.net</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Strom &amp; Wasser feat. The Refugees live in Chemnitz</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 14:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Save-Me-Kampagne Chemnitz präsentiert: Strom &#38; Wasser feat. The Refugees // 10.Mai 2013 Weltecho Chemnitz // Einlass: 20 Uhr // Eintritt 6 € (Flüchtlinge zahlen keinen Eintritt) Dieses Projekt ist wirklich einzigartig: Heinz Ratz und seine Band Strom&#38;Wasser haben im Frühjahr 2011 knapp 80 Flüchtlingslager überall in Deutschland besucht und dort Musiker getroffen, oft von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Save-Me-Kampagne Chemnitz präsentiert</em>:</p>
<p><strong>Strom &amp; Wasser feat. The Refugees</strong> // 10.Mai 2013 Weltecho Chemnitz // Einlass: 20 Uhr //<br />
Eintritt 6 € (Flüchtlinge zahlen keinen Eintritt)</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2093" href="http://freya-klinger.de/2013/04/strom-wasser-feat-the-refugees-live-in-chemnitz/refugee_pano/"><img class="alignleft size-full wp-image-2093" title="refugee_pano" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/refugee_pano.jpg" alt="" width="566" height="318" /></a></p>
<p>Dieses Projekt ist wirklich einzigartig: Heinz Ratz und seine Band Strom&amp;Wasser haben im Frühjahr 2011 knapp 80 Flüchtlingslager überall in Deutschland besucht und dort Musiker getroffen, oft von Weltklasse-Niveau und in ihrer Heimat sehr bekannt, die hier mit Reise- und Arbeitsverboten behängt, sich oft nicht eimmal ihr Instrument leisten können und seit Jahren dahinvegetieren. Ratz hat die Musiker nach Hamburg eingeladen und mit ihnen ihre Musik aufgenommen &#8211; und es ist ein Album entstanden, überraschend modern, frisch, frech &#8211; das locker mit den Vorzeigeprodukten der Weltmusik mithalten kann und an dem fast 30 Musiker mitwirkten: aus Gambia, Iran, Afghanistan, Kenia, Russland, der Elfenbeinküste, Deutschland, dem Kosovo, Somalia, Äthiopien, Mazedonien, Griechenland &#8211; und vielen anderen Ländern. Musik, die in den Flüchtlingslagern gefangen war, Gefahr lief, vergessen zu werden und nun durch dieses Projekt hoffentlich in die Herzen vieler Menschen gelangt: Strom &amp; Wasser feat. The Refugees.</p>
<p>Weitere Infos zum Projekt: <a href="http://www.strom-wasser.de">www.strom-wasser.de</a><br />
<a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=GlTK2PLXAv8">Hier geht&#8217;s zum Trailer</a> zur Tour.<br />
Veranstaltung bei <a href="https://www.facebook.com/events/546023402107418/">Facebook</a></p>
<p><span>Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des LAP Chemnitz.</span></p>
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		<title>„Warum ist eine demokratische Kontrolle der Polizei notwendig?“</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 11:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Hinweis auf eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Errichtung einer unabhängigen Polizeibeschwerdestelle (UPBS) in Sachsen, um unabhängige, objektive und transparente Untersuchungen polizeilichen Fehlverhaltens zu ermöglichen. Diese findet morgen, 11.04.2013, 19:00 Uhr in der Neuen Sächsischen galerie im Kulturkaufhaus DAStietz, Moritzstr.20, statt. Wenn es zu individuell wahrgenommenen vermeintlichen oder tatsächlichen Fehlverhalten durch Polizeibeamte kommt, müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein Hinweis auf eine Informations- und  Diskussionsveranstaltung zur Errichtung einer unabhängigen  Polizeibeschwerdestelle (UPBS) in Sachsen, um unabhängige, objektive und  transparente Untersuchungen polizeilichen Fehlverhaltens zu  ermöglichen.</p>
<p>Diese findet morgen,<strong> 11.04.2013, 19:00 Uhr</strong> in der <strong>Neuen Sächsischen galerie im Kulturkaufhaus DAStietz</strong>, Moritzstr.20, statt.</p>
<p>Wenn es zu individuell wahrgenommenen  vermeintlichen oder tatsächlichen Fehlverhalten durch Polizeibeamte  kommt, müssen die Betroffenen die Möglichkeit haben sich über dieses  Fehlverhalten beschweren zu können, ohne hohe Hürden und ohne Angst vor  persönlichen Nachteilen.</p>
<p>Eine demokratische  Polizei sollte sich vor unabhängiger demokratischer Kontrolle nicht  fürchten, sondern in mehr Transparenz eine Chance zu mehr Vertrauen und  Bürgernähe sehen. Polizistinnen und Polizisten sind vor dem Gesetz nicht  gleicher als alle andere Mitmenschen und deshalb haben Betroffene  unrechtmäßiger Polizeigewalt ein Recht auf umfassende und unverzügliche  unabhängige Untersuchung, Strafverfolgung und Opferschutz. Durch den  immer weiterschreitenden Umbau der sächsischen Polizeistrukturen  verstärkt die Staatsregierung permanente Überforderung, Korpsgeist und  Intransparenz bei den Bediensteten der sächsischen Polizei und schafft  so genau die Gemengelage in der es zu schweren  Menschenrechtsverletzungen  von Beamten im Dienst und einem weitgehenen Schweigekartell mit  Gewissheit der Straflosigkeit kommen kann. Auf den ersten Schritt einer  stärkeren demokratischen Kontrolle der Polizei muss auch und gerade in  Sachsen ein umfassenden Programm zur Demokratisierung der Polizei  folgen.</p>
<p>Beteiligen Sie sich an unserer Debatte! Wir laden  Sie/Euch herzlich zu der Veranstaltung in den Räumen der Neuen  Sächsischen Galerie im Kulturkaufhaus DAStietz in Chemnitz ein.</p>
<p>Referenten:</p>
<p>Prof.Dr. Clemens Arzt (Polizeirechtsexperte, Direktor des  Forschungsinstituts für öffentliche und private Sicherheit der HWR  Berlin)</p>
<p>Alexander Bosch (Sprecher der Themenkoordinationsgruppe Polizei bei Amnesty International)</p>
<p>Hagen Husgen (Landesvorsitzender GdP Sachsen)-angefragt</p>
<p>Informationen zum <a href="http://polizeikontrolle.blogsport.de/gesetzentwurf/">Gesetzentwurf</a> der Fraktion Die LINKE im Sächsischen  Landtag zur Schaffung einer unabhängigen Polizeibeschwerdestelle sowie  weiterführende Materialien unter &gt;&gt;&gt;<a href="http://polizeikontrolle.blogsport.de/"> polizeikontrolle.blogsport.de </a>&lt;&lt;&lt;</p>
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		<title>PM des Netzwerks AsylMigrationFlucht zur Kundgebung anlässlich der Integrationsministerkonferenz in Dresden</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 21:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Anlässlich der Integrationsministerkonferenz in Dresden am 20. März 2013 rief das Netzwerk Asyl Migration Flucht (NAMF) zur regen Teilnahme an der Kundgebung am Goldenen Reiter auf an der sich auch Freya-Maria Klinger, Migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsichen Landtag beteiligte. NAMF erklärt zur Integrationsministerkonferenz: Das Netzwerk Asyl Migration Flucht (NAMF) kritisiert den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2055" href="http://freya-klinger.de/2013/03/pm-des-netzwerks-asylmigrationflucht-zur-kundgebung-anlasslich-der-integrationsministerkonferenz-in-dresden/foto_namf/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2055" title="Foto_NAMF" src="http://freya-klinger.de/wp-content/uploads/Foto_NAMF-600x448.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anlässlich der Integrationsministerkonferenz in Dresden am 20. März 2013 rief das Netzwerk Asyl Migration Flucht (NAMF) zur regen Teilnahme an der Kundgebung am Goldenen Reiter auf an der sich auch Freya-Maria Klinger, Migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsichen Landtag beteiligte.</p>
<p>NAMF erklärt zur Integrationsministerkonferenz:</p>
<p>Das Netzwerk Asyl Migration Flucht (NAMF) kritisiert den Ausschluss der Beteiligten aus der Integrationsministerkonferenz in Dresden.<br />
Aus diesem Grund mobilisierte das Netzwerk am Mittwoch Nachmittag zu einer Kundgebung am Goldenen Reiter, in Sicht und Hörweite des Veranstaltungsortes der Konferenz. Es nahmen ca. 100 Personen teil, darunter auch zahlreiche in Dresden lebende, geflüchtete Personen.<br />
Redebeiträge von Geflüchteten aus Dresden und Heidenau sowie VertreterInnen von Ausländerrat und Flüchtlingsrat verdeutlichten die Situation und Bedürfnisse von Asylsuchenden, deren InteressenvertreterInnen bei der Integrationsministerkonferenz ausgeschlossen waren.</p>
<p>&#8220;Für eine ,Willkommensgesellschaft&#8217; bedarf es mehr als der Schaffung von immer neuen gut klingenden Worten wie &#8216;Integration&#8217;, es bedarf realer Partizipationsmöglichkeiten verbunden mit dem Respekt für die Menschenwürde aller&#8221;, forderte Rex Osa von The Voice Refugee Forum, das sich für die Rechte Geflüchteter einsetzt.</p>
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		<title>Öffentlichen Anhörung &#8220;zur Gewährleistung einer effektiven Untersuchung von Beschwerden gegen polizeiliche Maßnahmen im Freistaat Sachsen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 15:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur heutigen Öffentlichen Anhörung des Landtags-Rechtsausschusses zum Gesetzentwurf der Linksfraktion „zur Gewährleistung einer effektiven Untersuchung von Beschwerden gegen polizeiliche Maßnahmen im Freistaat Sachsen (Drucksache 5/10200) erklärt die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Freya-Maria Klinger: Es gibt ein Kontrolldefizit bei der Polizei bzw. mangelnde Aufklärung polizeilichen Fehlverhaltens. Dem würde mit unserem Gesetzentwurf wirkungsvoll abgeholfen, stellte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur heutigen Öffentlichen Anhörung des Landtags-Rechtsausschusses zum Gesetzentwurf der Linksfraktion „zur Gewährleistung einer effektiven Untersuchung von Beschwerden gegen polizeiliche Maßnahmen im Freistaat Sachsen (Drucksache 5/10200) erklärt die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Freya-Maria Klinger:</p>
<p>Es gibt ein Kontrolldefizit bei der Polizei bzw. mangelnde  Aufklärung polizeilichen Fehlverhaltens. Dem würde mit unserem Gesetzentwurf wirkungsvoll abgeholfen, stellte der Sachverständige Rolf Gössner fest. Betroffener Bürger/innen sollen durch niedrigschwellige Angebote ermuntert werden, ihre Beschwerden einzureichen – bisher werden sie oft dadurch abgeschreckt, dass sie sich an ebendie Dienststelle wenden müssen, der sie Fehlverhalten vorwerfen. Eine unabhängige Beschwerdestelle ist dafür die bessere Anlaufstelle.</p>
<p>Menschen sind fehlbar, auch Polizeibedienstete, deshalb braucht die Polizei, wie der mit Polizeiausbildung befasste Experte Prof. Hartmut Aden anmahnte, die „Entwicklung einer polizeilichen Fehlerkultur“. Es geht uns nicht darum, einzelne Polizisten als Sündenböcke abzustempeln, sondern durch transparente Organisationsstrukturen und weitere Professionalisierung bei Einsätzen zukünftigem Fehlverhalten präventiv entgegenzuwirken.</p>
<p>Zum Vorwurf des Misstrauens und Generalverdachts gegen die Polizei sagte die Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk zutreffend: Wer nichts zu verbergen habe, habe nichts zu befürchten. Im Übrigen kann eine unabhängige Beschwerdestelle auch gegebenenfalls unberechtigte Vorwürfe glaubwürdiger aus der Welt schaffen, als wenn die Polizei gegen sich selbst ermittelt hat. Eine demokratische Polizei sollte in mehr Transparenz eine Chance zu mehr Vertrauen und Bürgernähe sehen. </p>
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		<title>Beschwerden gegen Polizei unabhängig untersuchen!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 14:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Übermorgen, am 20.03.2013 findet ab 10:00 Uhr eine öffentliche Landtags-Anhörung zum Thema unabhängige Untersuchung von polizeilichem Fehlverhalten/ demokratische Kontrolle der Polizei statt. Unter anderem wird der Gesetzentwurf der Linksfraktion „zur Gewährleistung einer effektiven Untersuchung von Beschwerden gegen polizeiliche Maßnahmen im Freistaat Sachsen“ &#8211; Drucksache 5/10200 angehört. Zu den Experten, die an dieser Anhörung teilnehmen, gehören: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übermorgen, am 20.03.2013 findet ab 10:00 Uhr eine öffentliche Landtags-Anhörung zum Thema unabhängige Untersuchung von polizeilichem Fehlverhalten/ demokratische Kontrolle der Polizei statt.<br />
Unter anderem wird der  Gesetzentwurf der Linksfraktion „zur Gewährleistung einer effektiven Untersuchung von Beschwerden gegen polizeiliche Maßnahmen im Freistaat Sachsen“ &#8211; Drucksache 5/10200 angehört.</p>
<p>Zu den Experten, die an dieser Anhörung teilnehmen, gehören: </p>
<p>Prof. Wolf Dieter Narr: Mitbegründer des Komitees für Grundrechte und Demokratie, er beleuchtet das Thema aus radikaldemokratischer, politikwissenschaftlicher Sicht und aus den Erfahrungen von 40 Jahren Arbeit im Themenfeld Bürgerechte und Polizei<br />
Prof. Hartmut Aden: Professor für Öffentliches Recht und Europarecht, HWR Berlin; Verfassungsrechtliche und polizeirechtliche Bewertung (Sicht eines Polizeiausbilders)<br />
Rechtsanwältin Kristin Pietzryk:  Republikanischer Anwaltsverein, Sicht einer kritischen Juristin, Erfahrungen mit Anzeigen bzw. Strafverfahren gegen Polizeibeamte mit all ihren Folgen Gegenanzeigen, Einstellungen usw. (praktische Beispiele der quasi faktischen Unmöglichkeit, sich als Betroffene gegen unrechtmäßige Polizeigewalt zu wehren) </p>
<p>Weitere Informationen, Materialien und Hintergründe haben mein Team und ich seit längerer Zeit hier regelmäßig zusammengestellt:<a href="http://polizeikontrolle.blogsport.de/"> http://polizeikontrolle.blogsport.de</a>. Hier wird auch die <a href="http://polizeikontrolle.blogsport.de/hintergrund/#C">Situation in Sachsen</a> erläutert und dargestellt, welche <a href="http://polizeikontrolle.blogsport.de/hintergrund/#D">Argumente es für die Errichtung unabhängiger Untersuchungsmechanismen zu polizeilichem Fehlverhalten</a> gibt.</p>
<p>Im Freistaat Sachsen sind für die Bearbeitung von Beschwerden gegen die Polizei prinzipiell die Polizeidienststellen und Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die von der Beschwerde betroffen sind, im Rahmen der Dienst- und Fachaufsicht durch deren Leiter zuständig. Eine demokratische Polizei sollte sich jedoch vor unabhängiger demokratischer Kontrolle nicht fürchten, sondern in mehr Transparenz eine Chance zu mehr Vertrauen und Bürgernähe sehen. </p>
<p>In Sachsen kam es 2009 zu 102 Ermittlungsverfahren gegen PolizistInnen wegen Gewaltausübung und 88 Ermittlungsverfahren wegen Zwang bzw. Missbrauch. Sachsen steht damit – unbeschadet einer wahrscheinlich hohen Dunkelziffer – bei mutmaßlich unverhältnismäßiger bzw. rechtswidriger Anwendung von Polizeigewalt, bezogen auf die Einwohnerzahl, auf Rang 3 der Bundesländer hinter den Stadtstaaten Hamburg und Berlin. Gefühlte oder tatsächliche rechtsfreie Räume für Polizisten darf es in einem demokratischen Rechtsstaat nicht geben.</p>
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