Freya
Von Anfang an steht für mich in meiner parlamentarischen Arbeit die Zukunft der jungen Menschen aus Sachsen im Mittelpunkt. An erster Stelle geht es mir dabei um gute und zukunftssichernde Ausbildung für alle Jugendlichen. Nur diese gewährleistet eine Übernahme in einen Arbeitsplatz und damit, dass die jungen Menschen hier in Sachsen bleiben. Und nur so kann sichergestellt werden, dass der Fachkräftebedarf im Freistaat gedeckt ist und so das Fortbestehen der sächsischen Unternehmen und damit die wirtschaftliche Grundlage aller in diesem Land Lebenden gesichert ist. Jeder junge Mensch muss das Recht auf einen Ausbildungsplatz haben. Um weiterhin eine gute Ausbildung zu sichern setzte ich mich für eine Ausbildungsplatzumlage ein, damit alle angehalten sind den Nachwuchs zu fördern und sich kein Unternehmen aus seiner Verantwortung für die Zukunft stehlen kann.

Aber auch im Freizeitbereich und im Bereich der Jugendhilfe gibt es viel Handlungsbedarf: Angebote der Jugendhilfe wie zum Beispiel Ferienfahrten sind zunehmend vor allem für sozial schwache Familien nicht mehr erschwinglich, weil diese nicht mehr gefördert werden. Aber auch Angebote vor Ort werden teurer. Jugendhilfe-Angebote müssen aber allen kostenfrei zur Verfügung stehen. Wir brauchen unkommerzielle Angebote wie zum Beispiel Proberäume, um sich kreativ und selbstbestimmt betätigen zu können. Das Netz an Jugendclubs und -treffs wurde in den letzten Jahren vor allem im ländlichen Raum zunehmend ausgedünnt. Das führt zu Frustration und Überdruss weil keine Freiräume mehr für Jugendliche da sind. Dass kann zum Beispiel Nazis die Tür öffnen, die bereit stehen und junge Menschen mit ihren falschen Versprechungen von Gemeinschaft für ihre menschenverachtende Ideologie anwerben wollen.
Auch deshalb müssen die jungen Menschen aus Sachsen von Anfang an die Möglichkeit haben, Demokratie zu erleben und zu gestalten. Darum stehe ich für die Festschreibung der Rechte von Kindern im Grundgesetz und die Absenkung des Wahlalters. Noch darüber hinaus sollen Kinder und Jugendliche jeden Alters entsprechend ihres Entwicklungsstandes in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen werden. Egal ob es sich dabei um den Kindergarten, die Schule oder ihren Stadtteil handelt. Nur wenn sie die Erfahrung machen können, wie und dass (!) Mitbestimmungsprozesse funktionieren und dass ihre Meinung etwas zählt und gehört wird, werden sie lernen wie Demokratie funktioniert und dass es sich lohnt, sich einzubringen und zu engagieren.
Ich möchte darüber hinaus auch weiterhin alle Antifaschistinnen und Antifaschisten unterstützen in vielfältigen und kreativen Formen ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, in dem ich zum Beispiel Demonstrationen anmelde und Ressourcen für diese Arbeit zur Verfügung stelle. Und ich werde weiterhin Nazis Paroli bieten, egal ob im Parlament oder auf der Straße.
Biographie
geboren am: 26.02.1984 in Löbau
Parteimitgliedschaft: ja, Mitglied im Jugendverband Linksjugend ['solid] Sachsen
Berufliche Stationen: Abitur in Chemnitz, Studentin der Kulturwissenschaften
Parlamentarische Erfahrungen: Mitglied des 4. Sächsischen Landtages, Mitglied des Chemnitzer Stadtrates von 2004 -2006, Vorsitzende des Jugendbildungswerk e.V., stellvertretende Vorsitzende des Rothaus e.V.
Hobbys: Singen, Lesen, Fotografieren, Schwimmen




